23.4., 8:45 Uhr: Nein zum Kopp-Verlag in der Stadthalle

Am 23.4. veranstaltet der Kopp-Verlag einen Kongress unter dem Titel „Perfekte Krisenvorsorge“. Verschiedenste Redner bieten den Besuchern (Teilnehmergebühr 69€) Survival- und Selbstverteidigungskurse, Tipps zu Naturheilverfahren und zur angeblich sicheren Geldanlage. Der Kopp-Verlag bietet aber auch eine Plattform für Verschwörungstheoretiker, Nationalisten, Rassisten jeder Couleur. Weiter…

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Ehrung für Rudolf Benario und Ernst Goldmann

Am 12. April 1933, also genau vor 83 Jahren, wurden im KZ Dachau die beiden Fürther Kommunisten Dr. Rudolf Benario und Ernst Goldmann feige von den Nazis ermordet. Insgesamt wurden in Deutschland von 1933 bis 1945 allein 150.000 Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) verhaftet. Zwischen 25.000 und 30.000 wurden ermordet, hingerichtet oder sind an Misshandlungen in den Konzentrationslagern und Gefängnissen gestorben. Weiter…

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Gegenkundgebung am 14.02.2016 in Nürnberg

Am 14. Februar rufen erneut Menschen aus Russland, die in Deutschland leben, von der Presse als „Russlanddeutsche“ bezeichnet, zu einer Kundgebung in Nürnberg auf unter dem Motto „Sichere Heimat“. Bereits bei der letzten Kundgebung waren eine Reihe stadtbekannter Neonazis und Rassisten anwesend.

Zu befürchten ist, dass sich hier eine unheilvolle Allianz entwickelt, die durch Neonazis, Pegida-Anführer und durch die AfD geschickt für Nazi- und rassistische Propaganda genutzt wird. Denn den Rattenfängern der rassistischen und der rechten Szene geht es nicht darum, sich um die Probleme von Menschen, die selbst Gefahr laufen , in dieser Gesellschaft „durchgereicht“ zu werden, zu kümmern. Nein! Den rechten Anführern geht es einzig und allein darum, diese Menschen gegen Flüchtlinge aufzuhetzen. Jede Lüge ist recht, wenn es darum geht, Menschen gegen Menschen zu hetzen, Arme gegen noch Ärmere, „Russlanddeutsche“ gegen Flüchtlinge.

Dagegen ist Widerstand geboten! Deshalb ruft das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu einer Gegenkundgebung am Sonntag ab 13:30 in Nürnberg an der Lorenzkirche auf.

Treffpunkt ist in Fürth um 12:45 Uhr im Verteilergeschoss der U-Bahn-Haltestelle Fürth Hauptbahnhof. Wir fahren dann gemeinsam mit der U-Bahn nach Nürnberg.

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Vortrag: Der NSU-Prozess und seine Konsequenzen

Zwischen rechtsstaatlicher Aufarbeitung und politischer Untätigkeit

Der bundesweit größte und längste Prozess gegen RechtsterroristInnen läuft bereits weit über zwei Jahre, ein Urteil ist immer noch nicht in Sicht.

Der Prozess konnte einerseits in Teilen Licht ins Dunkel der Struktur des NSU-Umfelds bringen. Andererseits scheint seitens der Bundes- und Landespolitik keine wesentliche Änderung ihrer bisherigen Haltung zur Bedrohung durch neonazistische Gewalt zu erfolgen. Reicht die Aburteilung von Beate Zschäpe und ihrer vier Mitangeklagten aus, um den Rechtsfrieden wieder herzustellen? Was können Staat und engagierte DemokratInnen in der Zivilgesellschaft tun, um rechte Gewalt zu verhindern?

Über den Prozessverlauf und seine Einschätzung hierzu berichtet aus erster Hand Rechtsanwalt Alexander Hoffmann aus Kiel. Er ist Vertreter der NebenklägerInnen des Kölner Nagelbombenattentates.

Zu diesem Vortrag lädt das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus herzlich ein. Er findet statt am Dienstag, den 1. März 2016  um 19 Uhr in der BIKO, Königswarter Str. 16 in Fürth.

Zu den Taten des NSU und die skandalösen Ermittlungen in deren Folge zeigt das Babylon Kino den Film „Der Kuaför aus der Keupstraße“ am 10.2. als Preview und dann ab 3.3. für zwei Wochen.

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Geflüchtete stehen auf gegen Sexismus und Rassismus

_20160116_123517Angesichts der sexuellen Übergriffe in der Sylvesternacht in Köln und weiteren Städten beschlossen in Fürth lebende Geflüchtete, sich öffentlich eindeutig gegen diese Taten zu positionieren. Gleichzeitig wenden sie sich aber auch gegen die rassistische und populistische Instrumentalisierung der Gewalttaten gegen Geflüchtete durch verschiedenen Gruppen und Personen. Sie wehren sich gegen die Verallgemeinerungen, dass die Vorfälle ein generelles Problem mit Menschen aus anderen Kulturräumen und Religionen seien. In Zusammenarbeit mit der Caritas und der Antifaschistischen Linken organisierten sie eine Kundgebung, die am 16.1.2016 am Dreiherrenbrunnen in der Fußgängerzone stattfand und zu der circa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen. Weiter…

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