Presseerklärung des Fürther Bündnisses zu Übergriffen auf antifaschistische Jugendliche

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Fürth fanden in den letzten Wochen immer wieder, vor allem am Wochenende, Neonazi-Übergriffe auf antifaschistische Jugendliche statt. Die stadtbekannten Neonazis treffen sich in einigen  Innenstadtlokalen und machen von dort aus gezielt Jagd auf Menschen, die nicht in ihr nationalistisches und rassistisches Weltbild passen.

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Beitritt zum Bündnis

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
sehr geehrte Damen und Herren,

in seiner Sitzung am 09.02.2010 hat der Behindertenrat der Stadt Fürth einstimmig beschlossen, dem Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus in Fürth beizutreten.

Auch wir Menschen mit Behinderung können die Greueltaten während des nationalsozialistischen Regimes nicht vergessen und wehren den Anfängen derer, die heute gegen Menschen anderer Gesinnung, Migrationshintergrund und Behinderung, sowie dem rechtsstaatlichen Gefüge und Demokratie vorgehen.

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Presseerklärung

Am 09.02.2010 haben sich auf Initiative des Fürther Bündnisses gegen
Rechtsextremismus und Rassismus verschiedene demokratische und antifaschistische Organisationen zu einem Arbeitstreffen gegen den geplanten Aufmarsch der Neonazis am 1. Mai 2010 in Nürnberg/Fürth getroffen.
Folgende kurze Erklärung wurde einstimmig beschlossen:

Alle Beteiligten des Arbeitstreffen sind sich einig:
Keine Straße, kein Platz den Nazis – weder in Fürth, noch in Nürnberg noch sonstwo!!
Der Aufmarsch der Neonazis am 1. Mai gehört verboten! Die beteiligten Organisationen werden nach ihren Möglichkeiten alles dafür tun, dass dieser Aufmarsch nicht stattfindet!
(anwesend waren 31 Personen bzw. 15 verschiedene Organisationen/Institutionen)

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Erneuter Übergriff: Im GEW Büro in Fürth wurde die Scheibe eingeschlagen

Wenn das kein Zufall ist….

Innerhalb von wenigen Tagen wurden verschiedene Einrichtungen attackiert: In der Nacht vom 26.1 auf den 27.1 der Eine-Welt-Laden und das Gewerkschaftshaus und in der Nacht vom 30.1 auf den 31.1 2010 das GEW-Büro in Fürth.

Wie beim Eine-Welt-Laden wurde auch beim GEW-Büro die Scheibe mit einem Stein eingeworfen. Bei der GEW wurde die Scheibe übrigens auch schon im Juli 2008 eingeworfen – damals bekannten sich Neonazis zu dem Anschlag. Sie veröffentlichten Bilder auf der Anti-Antifaseite. Man könnte natürlich davon ausgehen, wie die Fürther Polizei immer wieder betont, dass diese Sachbeschädigungen von alkoholisierten Mitbürgern begangen wurden. Erstaunlich nur, dass diese angetrunkenen Menschen an verschiedenen Stellen in Fürth genau die Fenster oder Wände von antifaschistischen, demokratischen Organisationen/Einrichtungen treffen. Und, dass diese stark alkoholisierten Personen auch keiner Polizeistreife auffallen… und… Wenn das so weitergeht, na dann „Prost“.

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Vorgehen der Behörden und Polizei im Rahmen der Anti-Naziaktionen am 19.12.2009

Pressemitteilung des Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus hat auf ihrer Jahresanfangssitzung am 07.01.2010 folgende Erklärung zu den Vorgängen der Demonstration gegen die Neonazi-Veranstaltung in Fürth vom 19.12.2009 beschlossen:

Was wurde und wird da eigentlich für ein Spiel gespielt?

Ein breites Bündnis von demokratischen, antifaschistischen Organisationen und Einzelpersonen rief dazu auf sich am 19.12.2009 gegen die Naziveranstaltung mit dem Hassthema „Ausländerrückführung statt Integration!“ zu stellen. Die Beharrlichkeit und die Ausdauer der 1000 Menschen, die sich diesem Aufzug stundenlang, trotz bitterer Kälte in den Weg stellten und versuchten diese Hetze von Fürth fernzuhalten war großartig! Dies war ein Riesenerfolg im Kampf gegen die Rechtsextremisten in der Region! Unser Dank gilt allen Organisationen, Sprechern, Künstlern und Menschen, die sich die Zeit nahmen, dem faschistischen Mob eine klare Absage zu erteilen. Weiter…

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