9.11. – Dui Roma

Der Film „Dui Rroma“, zeigt das schrecklichste Kapitel im Leben Hugo Höllenreiners (1933 -2015). Der Sinto aus Deutschland, der als neunjähriges Kind mitsamt seiner Familie 1943 ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort von Josef Mengele auf grausame Weise gefoltert wurde, widmete sein Leben dem Kampf gegen und dem Erzählen vom Hitlerfaschismus.

„Dui Rroma“ von Regisseurin Iovanca Gaspar ist ein nichtkommerzieller Film und greift die Eindrücke und Erinnerungen, die Höllenreiner schildert, eindrucksvoll auf. Dabei hilft dem Film die Musik von Adrian Gaspar, dem zweiten der titelgebenden „dui Rroma“ (zwei Roma). Der junge Komponist wuchs in Rumänien und Deutschland auf und zog mit seiner Familie 1996 nach Wien. Höllenreiners Leidensgeschichte nahm er als Vorlage für ein Oratorium für Bass, gemischten Chor und Orchester. Das Werk mit dem Titel „Synphonia Romani – Bari Duk“ ist neben den Bildern von Höllenreiner und Gaspar, die gemeinsam die Gedenkstätte in Auschwitz besuchen, Hauptbestandteil des 45-minütigen Films.

„Dui Roma“ ist ein wichtiges Werk, um zu sehen, zu lernen und nicht zu vergessen“.
Das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus zeigt den Film am 9. November um 19:30 Uhr im Kleinen Saal des Kulturforums.

Anwesend sind die Regisseurin Iovanca Gaspar und der Komponist Adrian Gaspar.
Sie geben Rede und Antwort zu dem Film und zu seiner Entstehungsgeschichte.
Adrian Gaspar wird an dem Abend auch einige Musikbeiträge darbieten.

Zusätzlich laden wir Sie ein zur Gedenkveranstaltung des Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus und der Stadt Fürth anlässlich der Pogromnacht in Deutschland am 9.11.1938. Wir treffen uns um 18:00 Uhr am Synagogendenkmal in der Geleitsgasse.

Den Flyer zu beiden Veranstaltungen können Sie hier herunterladen und weitergeben.

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