Vortrag: Der NSU-Prozess und seine Konsequenzen

Zwischen rechtsstaatlicher Aufarbeitung und politischer Untätigkeit

Der bundesweit größte und längste Prozess gegen RechtsterroristInnen läuft bereits weit über zwei Jahre, ein Urteil ist immer noch nicht in Sicht.

Der Prozess konnte einerseits in Teilen Licht ins Dunkel der Struktur des NSU-Umfelds bringen. Andererseits scheint seitens der Bundes- und Landespolitik keine wesentliche Änderung ihrer bisherigen Haltung zur Bedrohung durch neonazistische Gewalt zu erfolgen. Reicht die Aburteilung von Beate Zschäpe und ihrer vier Mitangeklagten aus, um den Rechtsfrieden wieder herzustellen? Was können Staat und engagierte DemokratInnen in der Zivilgesellschaft tun, um rechte Gewalt zu verhindern?

Über den Prozessverlauf und seine Einschätzung hierzu berichtet aus erster Hand Rechtsanwalt Alexander Hoffmann aus Kiel. Er ist Vertreter der NebenklägerInnen des Kölner Nagelbombenattentates.

Zu diesem Vortrag lädt das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus herzlich ein. Er findet statt am Dienstag, den 1. März 2016  um 19 Uhr in der BIKO, Königswarter Str. 16 in Fürth.

Zu den Taten des NSU und die skandalösen Ermittlungen in deren Folge zeigt das Babylon Kino den Film „Der Kuaför aus der Keupstraße“ am 10.2. als Preview und dann ab 3.3. für zwei Wochen.

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